Symptome
Symptome bei Hund & Katze direkt finden
Suche nach Beschwerden, filtere nach Tierart und springe wie in einer Kontakte-App direkt zum passenden Anfangsbuchstaben. Jeder Eintrag enthält Warnsignale, mögliche Ursachen und eine vorsichtige Ersteinschätzung.
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Warnsignale zuerst
Bei Notfallzeichen immer direkt zum Tierarzt.
Atemnot
Atemnot bei Katzen ist immer ernst. Offene Maulatmung, starkes Pumpen mit dem Bauch, bläuliche Schleimhäute oder Kollaps sind Notfallzeichen. In solchen Fällen nicht abwarten, sondern sofort eine Tierklinik oder einen Tierarzt kontaktieren.
Atemnot
Atemnot beim Hund ist ein Warnsignal. Wenn dein Hund stark mit Bauch und Brust arbeitet, blasse oder bläuliche Schleimhäute hat, kollabiert oder keine Luft bekommt, ist das ein Notfall. Dann sofort tierärztliche Hilfe holen.
Aufgeblähter Bauch
Ein plötzlich aufgeblähter, harter Bauch beim Hund kann harmlosere Ursachen haben, aber zusammen mit erfolglosem Würgen, Unruhe, Speicheln oder Schwäche ist Magendrehung möglich. Das ist ein lebensbedrohlicher Notfall und muss sofort in die Tierklinik.
Durchfall
Akuter Durchfall ist beim Hund häufig und oft harmlos - etwa nach einem Futterwechsel, Stress oder einem leichten Infekt - und bessert sich meist in 1-2 Tagen. Zum Tierarzt solltest du bei Blut im Kot, anhaltendem (über 48 Stunden) oder häufig wässrigem Durchfall, Apathie, zusätzlichem Erbrechen oder bei Welpen und Senioren.
Durchfall
Durchfall bei Katzen kann durch Futterwechsel, Stress, Parasiten, Infekte oder chronische Darmerkrankungen entstehen. Gefährlich wird es bei Blut, Apathie, Fressunlust, Erbrechen, Austrocknung oder wenn Durchfall länger anhält.
erbricht
Einmaliges Erbrechen bei einem ansonsten munteren Hund ist oft harmlos - etwa nach zu hastigem Fressen. Ernst wird es bei wiederholtem Erbrechen, Blut, Apathie, einem aufgeblähten Bauch mit erfolglosem Würgen oder bei Welpen und alten Hunden. Dann gehört dein Hund zeitnah zum Tierarzt.
erbricht
Gelegentliches Erbrechen, etwa von Haarballen, kommt bei Katzen vor und ist meist harmlos. Häufiges, wiederholtes oder blutiges Erbrechen, Erbrechen zusammen mit Apathie oder Fressunlust oder über mehr als einen Tag sollte dagegen tierärztlich abgeklärt werden.
erbricht gelb
Gelbes Erbrechen ist oft Galle oder gelblicher Magensaft und tritt häufig bei leerem Magen auf, zum Beispiel morgens. Einmalig bei sonst munterem Hund ist es oft weniger kritisch. Wiederholtes gelbes Erbrechen, Fressunlust, Durchfall, Blut, Bauchschmerz oder Apathie sollte tierärztlich abgeklärt werden.
Fieber
Fieber ist beim Hund meist ein Zeichen dafür, dass der Körper auf Infektionen, Entzündungen oder andere Belastungen reagiert. Nur warm wirkende Ohren beweisen kein Fieber. Entscheidend ist die rektal gemessene Temperatur und der Allgemeinzustand.
frisst Gras
Viele Hunde fressen gelegentlich Gras, ohne krank zu sein. Auffällig wird es, wenn dein Hund plötzlich sehr viel Gras frisst, danach wiederholt erbricht, Durchfall hat, unruhig wirkt oder Fressunlust zeigt. Dann kann Übelkeit, Magenreizung oder ein anderes Problem dahinterstecken.
frisst nicht
Wenn eine Katze länger als etwa 24 Stunden gar nichts frisst, ist das ernster als beim Hund: Katzen - besonders übergewichtige - können dabei eine gefährliche Leberverfettung entwickeln. Frisst deine Katze einen Tag nichts, wirkt schlapp oder zeigt weitere Symptome, gehört sie zum Tierarzt.
frisst nicht
Lässt dein Hund einmal eine Mahlzeit aus, ist das oft harmlos - etwa bei Hitze, Stress oder weil er wählerisch ist. Bedenklich wird Appetitlosigkeit, wenn sie länger als 24 bis 48 Stunden anhält oder mit Apathie, Erbrechen, Durchfall oder Schmerzanzeichen einhergeht.
hechelt stark
Hecheln ist normal, damit sich ein Hund abkühlt und nach Anstrengung Luft holt. Auffällig starkes, anhaltendes oder grundloses Hecheln kann aber auf Überhitzung (Hitzschlag - ein Notfall!), Schmerz, Stress oder Herz- und Atemprobleme hindeuten.
humpelt
Plötzliches Humpeln deutet auf Schmerz in Bein oder Pfote hin - oft eine Prellung, ein Dorn im Ballen oder eine Überlastung, die sich von selbst bessert. Bei starker Lahmheit, Schwellung, einer offenen Verletzung oder wenn es länger als ein bis zwei Tage anhält, sollte ein Tierarzt draufschauen.
hustet
Husten beim Hund kann durch Reizung, Infekte, Zwingerhusten oder Herzprobleme entstehen. Ein kurzer Husten nach Aufregung ist oft unkritisch. Hält Husten an, tritt nachts oder in Ruhe auf oder kommen Atemnot, Schwäche oder Fieber dazu, sollte dein Hund tierärztlich untersucht werden.
hustet
Husten ist bei Katzen weniger normal als bei Hunden und sollte ernst genommen werden. Mögliche Ursachen sind Asthma, Infekte, Parasiten oder Reizstoffe. Wiederholter Husten, Atemnot, offene Maulatmung oder Fressunlust gehören zeitnah tierärztlich abgeklärt.
Kotfarbe
Gesunder Hundekot ist mittel- bis schokoladenbraun, fest und geformt. Abweichende Farben können harmlos sein (Futter oder Farbstoffe), aber auch ein Warnsignal: Schwarz kann verdautes Blut bedeuten, Rot frisches Blut, Grau auf eine gestörte Fettverdauung hindeuten. Anhaltende Farbveränderungen oder Blut gehören tierärztlich abgeklärt.
kratzt sich
Wenn Katzen sich auffällig kratzen, lecken oder Fell ausreißen, steckt oft Juckreiz oder Schmerz dahinter. Parasiten, Allergien, Hautinfektionen und Stress kommen infrage. Kahle, wunde oder krustige Stellen sollten tierärztlich untersucht werden.
schlapp & müde
Dass ein Hund mal müder oder ruhiger ist, ist normal. Plötzliche Schlappheit, Teilnahmslosigkeit oder Schwäche ist dagegen ein unspezifisches, aber ernstzunehmendes Symptom - besonders zusammen mit Fressunlust, Fieber, blassem Zahnfleisch oder anderen Beschwerden.
Schuppen
Schuppen bei Katzen können durch trockene Haut, Übergewicht mit schlechter Fellpflege, Parasiten, Allergien oder Hauterkrankungen entstehen. Wenn Juckreiz, kahle Stellen, Wunden, Gewichtsverlust oder stumpfes Fell dazukommen, sollte ein Tierarzt die Ursache klären.
schüttelt den Kopf
Häufiges Kopfschütteln oder Kratzen am Ohr spricht oft für Juckreiz, Schmerz oder eine Ohrenentzündung. Ursache können Hefen, Bakterien, Milben, Fremdkörper oder Allergien sein. Bei Geruch, Ausfluss, Schmerz oder Kopfschiefhaltung sollte dein Hund zum Tierarzt.
speichelt stark
Starkes Speicheln bei Katzen kann von Übelkeit, Zahnschmerzen, Maulverletzungen, Stress oder Giftkontakt kommen. Plötzliches starkes Speicheln, Schaum, Apathie, Krämpfe oder Verdacht auf giftige Pflanzen oder Medikamente sind Warnsignale.
Tränende Augen
Tränende oder rote Augen können durch Reizung, Bindehautentzündung, Allergie oder Verletzungen entstehen. Augenprobleme sollten nicht lange beobachtet werden: Kneift dein Hund das Auge zu, wirkt es trüb oder schmerzhaft, ist schnelle Abklärung wichtig.
Tränende Augen
Tränende oder verklebte Augen bei Katzen können durch Katzenschnupfen, Reizung, Verletzungen oder Lidprobleme entstehen. Kneift die Katze das Auge zu, ist es trüb, stark gerötet oder eitrig verklebt, sollte sie zeitnah zum Tierarzt.
trinkt viel
Wenn ein Hund kurzzeitig mehr trinkt, kann das harmlos sein - bei Hitze, viel Bewegung oder salzigem Futter. Anhaltend gesteigerter Durst über Tage ist aber ein wichtiges Symptom: Es kann auf Nieren-, Stoffwechsel- oder Hormonerkrankungen hindeuten und sollte tierärztlich abgeklärt werden.
trinkt viel
Trinkt eine Katze plötzlich auffällig viel, ist das oft ein ernstzunehmendes Zeichen - besonders bei älteren Tieren. Häufige Ursachen sind Nierenerkrankungen, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes. Anhaltend gesteigerter Durst gehört deshalb tierärztlich abgeklärt.